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Förderverein

Unterstützen und mittragen

Der Förderverein Maria Bildhausen wurde am 28.Mai 2002 gegründet und hat derzeit 245 Mitglieder, darunter namhafte Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Zweck des Fördervereins ist die ideelle und finanzielle Unterstützung der Einrichtung Maria Bildhausen. Er will in der Region und darüber hinaus um partnerschaftliche Solidarität mit geistig, körperlich und seelisch behinderten Menschen werben.

Der Förderverein tritt dafür ein,

  • dass die Grenzen und Berührungsängste zwischen behinderten und nicht behinderten Menschen abgebaut werden.
  • dass die Lebensbedingungen behinderter Menschen dem allgemeinen Stand der Gesellschaft entsprechen.
  • dass sich möglichst viele Menschen für diese Belange einsetzen und somit die Ziele und den Zweck des Fördervereins unterstützen.


Der Förderverein will sowohl Einzelanliegen als auch Projekte der Gesamteinrichtung fördern. In den ersten acht Jahren konnte der Förderverein bereits rund 180 000 Euro für Dinge gewähren, die mit öffentlichen Mitteln nicht abgedeckt werden und zur Verbesserung der Lebensqualität beitragen.

Mitglied des Fördervereins kann jede Person über 18 Jahre, aber auch eine Institution werden. Der Mindestbeitrag beträgt 15 Euro, der ebenso wie Spenden steuerlich absetzbar ist.
 
Förderverein Behinderteneinrichtung Maria Bildhausen  e.V.
Spendenkonto: DE04793510100008158099
bei der Sparkasse Bad Kissingen
BYLADEM1KIS
 

Verein unterstützt Behinderteneinrichtung

Nachhaltige Unterstützung bekommt die Einrichtung Maria Bildhausen seit nunmehr 14 Jahren vom Förderverein.
Dies wurde bei der Mitgliederversammlung im Klostergasthof deutlich. Vorsitzender Helmut Blank konnte von den aktuell 262 Mitgliedern 33 begrüßen. Blank wies in seinem Rückblick auf die immer größer werdenden Anforderungen und die Schnelllebigkeit der heutigen Zeit hin. Da sei es besonders wichtig, in einem derartigen Verein wie dem Förderverein, der Menschen mit Behinderung unterstützt, zu arbeiten. "Man wird für diese Arbeit auch durch den Dank, den man vor allem von Betreuten erfährt, reich belohnt", sagte Blank.
Den Dank gab er weiter an die Mitglieder des Vorstands und die Gesamtleitung für die gute Zusammenarbeit. Vor Versammlungsbeginn konnten die Mitglieder das umgestaltete Bäulein besichtigen, das als Aufenthaltsmöglichkeit für die Betreuten wohnlich eingerichtet wurde. Die Kosten übernahm der Förderverein aus den Spenden, die anlässlich der Beisetzung des langjährigen Vorsitzenden, Altlandrat Herbert Neder, eingegangen waren. "Mit diesen Räumlichkeiten soll das Lebenswerk von Herbert Neder für den Förderverein besonders gewürdigt werden", sagte Blank. Herbert Neder war im Jahre 2015 im Alter von 75 Jahren verstorben.
Kassenprüferin Helga Schleier bescheinigte Schatzmeister Hans Hohn "eine hervorragende Kassenführung". Die Entlastung des Vorstands erfolgte einstimmig. Von der Gesamtleitung wurden insgesamt 21 Fördermaßnahmen beantragt. Die Mitglieder beschlossen ohne Gegenstimme, die vorgelegten Maßnahmen mit einer Gesamtsumme von 22 000 Euro zu bezuschussen. Dazu gehören beispielsweise die Förderung der Reit-, Kunst- und Musiktherapie, die Beschaffung reißfester Kleidung, die Förderung eines Theaterprojekts mit dem Fränkischen Theater Schloss Maßbach oder die Anschaffung verschiedener Objekte für die Freizeitgestaltung.
Seit seiner Gründung im Mai 2002 konnte der Förderverein die Einrichtung Maria Bildhausen mit rund 320 000 Euro nachhaltig unterstützen. Die Mitarbeiter Anne Hilpert und Holger Werner stellten den Mitgliedern die Außenstelle des Dominikus-Ringeisen-Werkes in Aschaffenburg vor, wo Menschen mit Autismus betreut werden. Diskutiert wurde über eine mögliche Namensänderung des Vereins, da sich die Einrichtung Maria Bildhausen, bedingt durch die Außenstellen in Aschaffenburg und Bad Brückenau, jetzt Dominikus-Ringeisen-Werk Region Unterfranken nennt. Die Tendenz ging eindeutig zur Beibehaltung des Namens mit möglichem Zusatz. Der Vorstand wird eine Entscheidung treffen.
Vorschau: Am 21. Oktober 2016 steht das beliebte Schafkopfturnier auf dem Programm.
Text: Anton Then
 
 
Die neue Vorstandschaft des Fördervereins setzt sich 2014 zusammen aus:

1. Vorsitzender Bürgermeister Helmut Blank (Münnerstadt)

2. Vorsitzende Michaela Wedemann (Reichenbach)

Schriftführer Anton Then (Großwenkheim)

Schatzmeister Hans Hohn (Oberthulba)

Beisitzer: Pfarrer Albin Lieblein (Münnerstadt), Pater Gottfried Scheer SAC (Maria Bildhausen), Altlandrat Herbert Neder (Oberthulba), Elfriede Hohn (Oberthulba), Hans-Jürgen Katzenberger (Oerlenbach).

 

Bei den turnusgemäßen Neuwahlen des Fördervereins Maria Bildhausen im Rahmen der Mitgliederversammlung gab es in der Vorstandschaft einige Veränderungen.

Münnerstadts Bürgermeister Helmut Blank wurde zum neuen Vorsitzenden gewählt als Nachfolger von Altlandrat Herbert Neder, der aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr kandidierte. Neder war seit der Gründung des Fördervereins im Mai 2002 Vorsitzender. Stellvertretende Vorsitzende ist Michaela Wedemann (Reichenbach). Sie löst in dieser Funktion Helmut Blank ab. Schatzmeister bleibt Hans Hohn (Oberthulba), Schriftführer Anton Then (Großwenkheim). Auf Beschluss der Mitgliederversammlung wurde der Beirat erweitert. Ihm gehören Elfriede Hohn (Oberthulba), Hans-Jürgen Katzenberger (Oerlenbach), Pfarrer i.R. Albin Lieblein (Münnerstadt) und neu Altlandrat Herbert Neder (Oberthulba) und Pater Gottfried Scheer SAC (Maria Bildhausen) an. Die Kasse wird weiterhin geprüft von Norbert Brüger (Bad Königshofen) und Helga Schleier (Großwenkheim). Alle Wahlen erfolgten einstimmig und auf Beschluss der Mitglieder per Handzeichen. Die Wahlperiode beträgt drei Jahre. Wie Herbert Neder in seinem Bericht den 32 anwesenden Mitgliedern mitteilte, gehören dem Förderverein derzeit 268 Personen an. Während der

Versammlung konnte spontan ein weiteres Mitglied gewonnen werden. In chronologischer Abfolge zeigte Neder die wichtigsten Tätigkeiten und Aktionen des Fördervereins auf. Dabei hob er das Mundartkabarett mit „Gotthold & Eustach" und Freunden am 23. März 2013, das Benefiz-Schafkopfturnier am 25. Oktober 2013 und das Benefizkonzert mit „Sing`n Swing" am 26. Februar 2014 besonders hervor. Neder dankte allen Spendern und Unterstützern. „Ohne diese materiellen Hilfen könnten wir nicht so viel an die Betreuten weitergeben für Anschaffungen und Aktionen, die vom Träger nicht hätten finanziert werden können", so Neder. Oft seien es runde Geburtstage von Mitgliedern und Förderern, die an Stelle von Geschenken um Geldspenden bitten oder auch andere Aktionen. So haben die „Brauereimönche" aus Großwenkheim 4 700 Euro, Bürgermeister Walter Müller aus Oberleichtersbach-Modlos 1 750 Euro und Frau Andrea Wolf aus Dittelbrunn 1 000 Euro gespendet. Seit Gründung des Födervereins konnte die Einrichtung mit rund 260 000 Euro unterstützt werden. Kassenprüfer Norbert Brüger bescheinigte Schatzmeister Hans Hohn „eine saubere und ordentliche Kassenführung." Auf Brügers Antrag wurde die Vorstandschaft einstimmig entlastet.

Auf Vorschlag der Vorstandschaft beschloss die Mitgliederversammlung einstimmig die von der Einrichtung zur Bezahlung oder Bezuschussung vorgelegten Anträge mit einem Gesamtvolumen von rund 27 000 Euro. Beantragt wurden beispielsweise die Anschaffung eines Defibrillators, einer Schallwellentherapie-Liege oder die Bezuschussung von verschiedenen Therapieformen.

Neder wies noch auf das Benefiz-Schafkopfturnier am 17. Oktober 2014 und auf das Benefizkonzert mit den Bergmusikanten aus Waldfenster am 28. März 2015 hin.

Gesamtleiter Rainer Waldvogel stellte mit Blick in die Zukunft „Maria Bildhausen als soziales Dorf" vor, Mitarbeiterin Anne Hilpert erläuterte das neue Konzept für den Klostergasthof, der am 15. Juli 2014wieder geöffnet wird, und Mitarbeiterin Carola Bötsch informierte über das Projekt „ABW plus" (Ambulant Betreutes Wohnen) im Haus Don Bosco, das dann nicht mehr als Hotel zur Verfügung steht.

Der neue Vorsitzende Helmut Blank dankte seinem Vorgänger Herbert Neder „für seinen besonderen unermüdlichen Einsatz für die Einrichtung Maria Bildhausen." In seinem Sinne wolle er den Förderverein weiterführen.
 
Text: Anton Then
Maria Bildhausen, 03.04.2014
 
 
 

 

 Maria Bildhausen, 17.10.2014

Trümpfe fielen für guten Zweck

60 Schafkopffreunde aus 32 verschiedenen Orten, darunter fünf Frauen, beteiligten sich am diesjährigen Benefizturnier des Fördervereins Maria Bildhausen. Im Abteisaal wurde über drei Runden  mit jeweils wechselnden Partnern gespielt. Für die Bestplatzierten gab es wieder Reisen, die von den Mandatsträgern zur Verfügung gestellt wurden, dazu eine ganze Reihe weiterer Sachpreise. Nach rund dreieinhalb Stunden, einschließlich einer Stärkungspause, konnte Vorsitzender Helmut Blank die Platzierungen verkünden. Die Teilnehmer hatten bei den Preise freie Auswahl.
Helmut Hornung aus Rödelmaier gewann klar mit 510 Punkten und fährt auf Einladung von Dorothee Bär nach Berlin. Eberhard Schlereth aus Gochsheim erzielte 415 Punkte und Horst Müller aus Rothhausen 380. Sie nahmen die Fahrt nach München von Günter Felbinger und Sandro Kirchner an. Betra Wiesner aus Oberleichtersbach erreichte mit 330 Punkte den vierten Platz und erhielt als beste weibliche Teilnehmerin zusätzlich einen Blumenstrauß. Blank dankte besonders den Sponsoren, sowie Heribert Gessner (Einladung und Auswertung per Computer) und Richard Schleier (Spielleitung) von der Reservistenkameradschaft Großwenkheim für die tatkräftige Unterstützung. Der Erlös kommt über den Förderverein ausschließlich den Betreuten der Einrichtung Maria Bildhausen zugute.

Foto: V.l.: Hans Hohn (Schatzmeister), Berta Wiesner, Eberhard Schlereth, Helmut Hornung, Horst Müller und Helmut Blank.
Foto und Text: Anton Then
 
 

Die Vorstandschaft des Fördervereins setzte sich 2011 zusammen aus:

1. Vorsitzender Altlandrat Herbert Neder (Oberthulba)

2. Vorsitzender Bürgermeister Helmut Blank (Münnerstadt)

Schriftführer Anton Then (Großwenkheim)

Schatzmeister Hans Hohn (Oberthulba)

Beisitzer: Pfarrer Albin Lieblein (Maria Bildhausen), Elfriede Hohn (Oberthulba), Hans-Jürgen Katzenberger (Oerlenbach).

  

 
 
 

Förderverein leistet wertvolle Hilfe

Im Mai 2012 wird der Förderverein Maria Bildhausen zehn Jahre alt. In dieser Zeit konnte er nach den Worten des Vorsitzenden Herbert Neder „sehr wertvolle Hilfe für die Einrichtung Maria Bildhausen leisten." Neder dankte in der Mitgliederversammlung allen Mitgliedern, Spendern und Unterstützern. „Ohne diese könnten nicht so viele Anschaffungen und Hilfen für die Menschen mit Behinderung geleistet werden", sagte Neder. Mit rund 200 000 Euro konnte nach Aussage des Vorsitzenden die Einrichtung bisher unterstützt werden. In seinem Jahresbericht erinnerte Neder an „ein ereignisreiches Jahr" mit verschiedenen Aktivitäten, wie Konzerte, Schafkopfturnier oder Vorträge.

Die Mitgliederzahl hat sich auf 252 erhöht. Wie sparsam und effektiv der Verein wirtschaftet, betonte Schatzmeister Hans Hohn. Nur 1,9 Prozent der Einnahmen entfallen auf Verwaltungskosten. Darin enthalten sind dieses Mal sogar die neu gestalteten Flyer. In diesem Jahr veranstaltet der Förderverein noch ein Benefizkonzert mit der Kapelle „Böhmisch G`schtörd" am 10. Juni und ein Benefiz-Schafkopfturnier am 26. Oktober.

Von den anwesenden 37 Mitgliedern wurde eine Reihe von Förderanträgen beschlossen, wie die Unterstützung von Kunst-, Musik- und Reittherapien. Vorgestellt wurde „CABITO", ein Computer, an dem sich die Heimbewohner täglich vielfältige und wichtige Informationen holen können. Vom Förderverein wurden drei Geräte finanziert. Heimleiter Thomas Hahn dankte dem Förderverein „für die gute Arbeit und die Unterstützung nicht nur in Großprojekten, sondern auch in vielen kleinen, die sehr unkompliziert abgehandelt werden." Hahns Dank galt auch Landrat Thomas Bold und Bürgermeister Helmut Blank für die Verwirklichung der Ampelanlage am Übergang zum Klosterladen. Heimbeirat und Heimbewohner, die sich schon lange für eine Ampelanlage eingesetzt haben, hätten sich riesig gefreut.

Landrat Thomas Bold lobte in seinem Grußwort die Arbeit des Personals in der Einrichtung und machte darauf aufmerksam, dass die Einrichtung die Unterstützung von außen brauche. Deshalb galt sein besonderer Dank dem Förderverein. Bold hob weiter hervor, dass der Landkreis Bad Kissingen mit dem Dominikus-Ringeisen-Werk eine Einrichtung in Bad Brückenau realisieren möchte. Verhandlungen mit dem Kostenträger liefen bereits. „Wir hoffen, dass die Einrichtung in Bad Brückenau im Jahre 2014 eröffnet werden kann", so Bold. Text: Anton Then

  

 

Maria Bildhausen, 25.10.2013

Unterstützung der Einrichtung durch Schafkopf

 100 Schafkopfer, darunter acht Frauen, mischten die Karten beim 7. Benefiz-Schafkopfturnier des Fördervereins Maria Bildhausen im Abteigebäude. Dank der flotten Auswertung am Computer durch Heribert Geßner stand nach drei spannenden Spielrunden die Endplatzierung fest. Die beiden Reisen nach Berlin, gestiftet von den Bundestagsabgeordneten Dorothee Bär und Sabine Dittmar, gewannen Robert Kraus aus Obereisenheim und Andreas Jung aus Bad Kissingen. Nach München können, auf Einladung der Landtagsabgeordneten Sandro Kirchner und Günther Felbinger, Mathias Geier aus Theinfeld und Gerhard Freibott aus Großwenkheim, der vom Verzicht des Drittplatzierten Thomas Bildhauer aus Münnerstadt profitierte, fahren. Für alle anderen Teilnehmer gab es Sachpreise. Die weiteste Anreise hatte ein Schafkopfer aus Ochsenfurt, die kürzeste einer aus Maria Bildhausen. Elf Teilnehmer kamen aus Münnerstadt, zehn aus Hambach und je neun aus Niederlauer und Großwenkheim. Vorsitzender Herbert Neder dankte allen Kartern für die Unterstützung der Einrichtung Maria Bildhausen. Das 8.Benefiz-Schafkopfturnier findet am Freitag, 24.Oktober 2014 statt.

 

 

Maria Bildhausen, Oktober 2013

Großzügige Spende für den Förderverein von drei Ehepaaren

„Das ist aber eine höchst erfreuliche Überraschung und die Höhe des Betrags zieht mich fast aus den Schuhen", sagte Anton Then, Schriftführer des Fördervereins Maria Bildhausen. Von Edmund Reinhard, Sprecher des Brauerei-Teams „Ge(h)Rein", konnte er einen Scheck in Höhe von 4 700 Euro dankend entgegen nehmen. „Ihr habt der Brauerei wieder ein Image gegeben und enorm viel geleistet und dafür sind wir euch sehr dankbar", lobte Gesamtleiter Rainer Waldvogel den Einsatz der Ehepaare aus Großwenkheim, Edmund und Inge Reinhard, Otto und Irmgard Geßner, Norbert und Jutta Reinhard. Begonnen hatten die Sechs ihr Engagement als in der ehemaligen Brauerei in Maria Bildhausen, die seit 1965 stillgelegt ist, eine alte Obstpresse gefunden, restauriert und wieder gebrauchsfertig gemacht wurde. Die Brauerei übte eine magische Anziehungskraft auf die drei Ehepaare aus. „Anfang 2009 wurde die Anlage von verschiedenen Experten begutachtet", sagte Edmund Reinhard. „Wichtige Teile waren aber nicht mehr vorhanden und die Investitionen für einen Wiederbetrieb wären einfach zu hoch gewesen", so Reinhard. Deshalb habe man sich entschieden, die ehemalige Brauerei als Museum herzurichten. Dazu musste viel entrümpelt und erneuert werden. „Wir haben rund 1200 Stunden ehrenamtlich investiert." Der Aufwand hat sich gelohnt, denn die Brauerei gehört bei Führungen zu den Highlights bei den Besuchern. Jeweils zum Sommerfest und Weihnachtsbasar wurde die Brauerei seit 2009 für Gäste bei Ursberger Bier und kleinen Brotzeiten geöffnet und war ein beliebter Treffpunkt. Edmund Reinhard, sein Bruder Norbert und Schwager Otto Geßner schlüpften dazu stilgerecht in Zisterziensergewänder und sorgten als Brauereimönche für nostalgische Hingucker. Sitzgelegenheiten und Tische „mussten wir uns zusammenfechten." Auch eine Theke wurde angeschafft und im letzten Jahr ein Ausleger angebracht mit den Motiven des ehemaligen Bildhäuser Bierdeckels und dem Wappen der Zisterzienser. Daneben wurden zwei Zimmer ausgeräumt und wieder wohnlich eingerichtet. Ihr jahrelanges ehrenamtliches Engagement mussten die drei Ehepaare jetzt beenden. „Wir sind an unsere Grenzen gestoßen. Gesundheitliche Probleme und terminliche Überschneidungen zwingen uns schweren Herzens zum Aufhören", meinte Reinhard, der an die schöne Zeit mit viel Bierseligkeit, Musik und Gesang erinnerte. Mit der großzügigen Spende unterstützen sie aber wirkungsvoll behinderte Menschen in der Einrichtung Maria Bildhausen. Vom Förderverein wurden beispielsweise zuletzt reißfeste Kleidung und Rettungstragetücher angeschafft. Besorgt wird demnächst ein höhenverstellbarer Tisch mit Stehpult für die Förderstätte.

 Text: Anton Then